Verantwortung für die Gesellschaft

Gesellschaftliche Verantwortung entlang der gesamten Lieferkette und in unserem direkten Umfeld spielt für uns eine große Rolle und geht
über gesetzliche Verpflichtungen hinaus. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf:

  • Ethisch korrekte Beschaffung
  • Herkunft- und Lieferantenförderung
  • Unterstützung lokaler Gemeinden

Was wir bisher erreicht haben - Beispiele

Verbesserung von ethischen Standards

Intersnack hat sich dazu verpflichtet, kontinuierlich die Arbeitsbedingungen in den Ländern, aus denen wir Rohstoffe beziehen, zu verbessern. 90% unserer Lieferanten werden mit Hilfe des Ethical Trading Initiative (ETI) Basis Kodex, eine international anerkannte Norm von Arbeitspraktiken, bewertet. Darüber hinaus stimmt der von uns entwickelte Verhaltenskodex auch mit dem ETI Basis Kodex überein, an dem sich auch unsere Lieferanten orientieren.

Dialog mit den Anspruchsgruppen

Wo wir Palmöl in unseren Produkten einsetzen, verwenden wir ausschließlich RSPO zertifiziertes Palmöl. Damit werden Plantagen unterstützt, die erfolgreich in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) geprüft wurden.

Die Einhaltung von Sozialstandards und die Verbesserung von Arbeits- und Lebensbedingungen in Ursprungsländern ist nichts, was wir alleine bewerkstelligen können. Daher arbeiten wir intensiv mit unterschiedlichen relevanten Anspruchsgruppen zusammen, unter anderem im Rahmen der Ethical Trading Initiative und als aktives Mitglied der African Cashew Alliance (ACi/ACA www.africancashewalliance.com ) und des RSPO, dem Roundtable on Sustainable Palm Oil.

Im Rahmen des RSPO Einsatzes befinden wir uns im Status "Segregiert".

Kooperation mit NGOs

Wir führen verschiedene Projekte in Ursprungsländern, in enger Zusammenarbeit mit NGOs, durch, um positiv auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Lieferanten und Vorlieferanten einzuwirken, insbesondere im Bereich Erdnüsse und Cashewnüsse.

  • Fair Trade Cashew Kooperation in Tansania trägt zu einer Einkommensverbesserung in 8 Gemeinden bei.
  • Das Afrikanische Cashew-Projekt führt zu einer Einkommensverbesserung für 150.000 Farmer.
  • Das Bolivianische Erdnussprojekt zieht eine Verbesserung des Lebensstandards von 4.500 Farmern nach sich.
  • Das Bolivianische Paranuss-Projekt führt zu einer Verbesserung des Lebensunterhaltes von drei Amazonas-Gemeinden und unterstützt diese bei der Erreichung der Fair-Trade-Zertifizierung.
  • Das Walnuss-Projekt in Kirgistan und Tadschikistan trägt zur Verbesserung des Lebensunterhaltes von 600 Familien bei und unterstützt diese bei der Erreichung der Fair-Trade-Zertifizierung.

Afrikanisches Cashew-Projekt

Aktuell wird ein Drittel der Cashew-Kerne auf der Welt aus Afrika geliefert. Die meisten afrikanischen Cashewbauern leben aufgrund der primitiven landwirtschaftlichen Strukturen und Verfahren in Armut. Als Partner unterstützt Intersnack die Bill & Melinda Gates Stiftung und die GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammanarbeit www.giz.de) dabei, 150.000 Cashewfarmer in den westafrikanischen Ländern Ghana, Elfenbeinküste, Burkina Faso und Benin, sowie in Mosambik zu fördern, so dass sie mindestens 100$ zu ihrem jährlichen Einkommen hinzuverdienen können. Zusätzlich werden durch das Projekt 5.500 Arbeitsplätze in der Cashew-Verarbeitung geschaffen, was ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 900 $ pro Arbeitsplatz bietet.

Bolivianisches Erdnussprojekt

Wir unterstützen die einheimischen Farmer bei dem Anbau ihrer traditionellen Erdnuss-Sorten, um das Leben von mehreren tausend Farmern und ihrer Familien dauerhaft zu verbessern. Darüber hinaus arbeiten wir mit der GIZ daraufhin, über die nächsten drei Jahre hinweg eine solide Versorgungsbasis zu schaffen, um die Lebensgrundlagen vieler weiterer Familien zu verbessern. Das Projektziel besteht darin, Landwirten neue Technologien und Kenntnisse zu vermitteln und dabei einheimische Erdnusssorten zu schützen, die zu verschwinden drohen.

Was wir uns für die Zukunft vorgenommen haben

  • Schwerpunkt auf der ETI Beurteilung der Haupt-Rohmaterialien (Kartoffeln, Nüsse, Öl, Kartons usw.)
  • Einführung einer kompletten Produktpalette auf der Basis von Fair Trade bzw. Rainforest Alliance zertifizierter Rohware
  • Diverse Projektstarts in Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten